Silence After Sunset – Melodic Death Metal

Band: SILENCE AFTER SUNSET
Genre: MELODIC DEATH METAL
Herkunft: SOLTAU / MUNSTER – Germany
Homepage: facebook.com/SilenceafterSunsetBand/
Diskographie: N.A.

SILENCE AFTER SUNSET: Jan, Steffen, Martin, Danny, Björn (v.l.n.r.)

Die Anker lichten, Leinen los und auf zu neuen Ufern.
Ja, ich war ein bisschen überrascht als die Mail von Martin aus der Lüneburger Heide bei mir eintraf. Aber es geht hier ja nicht um mich, sondern heute um SILENCE AFTER SUNSET aus dem Nordkreis des ehemaligen Landkreises Soltau-Fallingbostel. Denn für die fünf Jungs gilt eben das Motto „Anker lichten und Leinen los“ und kann auch gerne als Headline übernommen werden.
Also denn begeben wir uns auf zu neuen Ufern mit SILENCE AFTER SUNSET in der Rubrik „STAHLHARTE BANDS“.

Auf zu neuen Ufern

Mit SILENCE AFTER SUNSET haben wir hier eine Band, man könnte fast meinen eine Zusammenkunft der Best-Of Musiker aus dem Heidekreis, mit denen ich selbst schon Großteils gemeinsam Krach fabriziert habe. Somit überrascht es auch nicht das die Burschen sich dann endlich mal zusammengefunden haben. Einzig Schreihals Martin ist mir (noch) die unbekannte Größe des Quintetts. Bei der Recherche fiel aber auf, dass Martin in der Celler/Lüneburger/Uelzener-Umgebung sein Unwesen getrieben hat. Bands wie Gnadentod, Leichengott und Godless Cruelty (Session Drummer) stehen in seiner Vita. Dort hat Martin in Personalunion die Felle verdroschen und sich die Seele aus dem Leib geschrien. Die musikalischen Wurzeln hat er norwegisch/schwedischen Black und Death Metal. Daher ist es nur umso spannender, was dort auf uns zukommen mag.

Neugierig muss man auf jeden Fall sein. So haben die beiden Gitarristen Jan & Björn im Jahre des Herrn 2020, langsam aber sicher, das finale Line-Up von SILENCE AFTER SUNSET wie ein Puzzle, Stück für Stück, zu einem gesamtheitlichen Bild zusammengebastelt. Björn (Mitbegründer Arch Angel) und Jan verbindet zwei Dekaden hinweg eine gemeinsame musikalische Vergangenheit. Dazu gesellt sich Danny (Bass), der auch einer meiner jahrelangen Weggefährten (bei Arch Angel & Crimson Frost) war. Komplettiert wird die Truppe von Steffen an den Drums, der, so glaube ich, in fast jeder Band des Heidekreises und darüber hinaus (Raging Force, Blakvise, Second Hand, Wolfsgrund u.v.m.) aufgrund seiner Fähigkeiten ein Engagement inne hatte. Daher ist es nicht übertrieben, wenn ich von einem Best-Of Heidekreis Line-Up spreche.

Der Start in einer schwierigen Zeit

Wenn man sich jetzt allerdings vor Augen hält, dass man sich unter den aktuell gegebenen Voraussetzungen für den miesesten Zeitpunkt einer Bandgründung entschieden hat, dann sollte man allerdings dem Ganzen erstmal etwas Positives abgewinnen. So hat man in der momentan Phase den großartigen Vorteil und die Zeit, um an Material zu basteln und es fertig zu stellen. Das Produkt dann mit einer gewissen Qualität über den Äther zu blasen, soll der eigene Anspruch sein. Da ich aber auch weiß, welche Kräfte hinter der Truppe stecken und wie der Einzelne so tickt, werden wir auf jeden Fall keine Schnellschüsse befürchten müssen.
Das hört man auch schon gleich mit dem ersten veröffentlichten Track von SILENCE AFTER SUNSET: „Starfall at the Horizon“ (Link am Ende des Artikels). Meldodic Death Metal ganz in der Manier der Göteborger Schule, gepaart mit epischen Anteilen aus Stockholm im Sinne von Amon Amarth – und hier hat eben der „Brüllomat“ Martin sein ganz eigenes Spielfeld. Klar, denn die größten Einflüsse des metallischen Gebildes ist, wie bereits erwähnt, skandinavisch geprägt.
Musikalisch merkt man gerade an den beiden Frickelfingern der 6-Saiter-Fraktion, dass man sich – egal welches biblische Alter man auch fast erreicht hat – nie seiner Jugendeinflüsse entledigt hat.

Nach den ersten Durchläufen hab ich auf jeden Fall schon Bock dann irgendwann das Album zu rezensieren. Ganz zu schweigen von etwas Live-Action, einem gemeinsamen Bierchen und Gesprächen aus längst vergangenen Tagen. Allerdings natürlich erst wieder in besseren Zeiten. Wann geht´s los damit?

Dinge, die da noch kommen mögen!

Gebt euch also auf jeden Fall den ersten Track „Starfall at the Horizon“. Das ist nämlich generell die Richtung, die ich mit den nachfolgenden, bisher nicht veröffentlichten Songs erwarte. Eine Mischung aus Melodie, Härte und Geschwindigkeitswechseln.
Aus Kreisen der Band ist auf jeden Fall schon zu hören gewesen, dass aktuell vier Tracks in Sack und Tüten sind. Warten wir also auf das, was da demnächst auf uns alle zukommen wird. Ein ordentlicher Appetizer ist mit „Starfall at the Horizon“ auf jeden Fall schon einmal gemacht.

SILENCE AFTER SUNSET Logo

Ein ausführliches SILENCE AFTER SUNSET – Interview steht an

Besonders freut es mich das ein ausführliches Interview mit SILENCE AFTER SUNSET noch folgen wird. Hier wird die Band Rede und vor allem Antwort stehen.
Gerne habt ihr natürlich die Möglichkeit mir vorab Eure Fragen, die ihr an SILENCE AFTER SUNSET stellen wollt, per Mail zu schicken. Schreibt mir dazu einfach unter: info@stahlwalzer.de mit dem Betreff „Silence after Sunset“.

Und nun, ab dafür… Hier gehts zum „Starfall at the Horizon“-Video: https://www.facebook.com/SilenceafterSunsetBand/videos/436509214088624/

SILENCE AFTER SUNSET are:

Jan – Gitarre
Björn – Gitarre
Danny – Bass
Martin – Vocals
Steffen – Drums

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