Hellysh – Death Metal

Band: HELLYSH
Genre: DEATH METAL
Herkunft: ESENS/WITTMUND – Germany
Homepage: https://www.facebook.com/Hellyshbythyname/
Diskographie: FAUDA (VÖ: 30.04.2021)

Wer Ostfriesland nur mit Otto Waalkes, oder dem leckeren Jever Pils in Verbindung bringt, der hat die Rechnung ohne den Death Metal gemacht, der von dieser Ecke kommt. Denn auch aus der Historie heraus weiß ich mich beispielsweise zumindest an ein EASTFRISIAN GORE FEST erinnern zu dürfen. Somit ist es nur logisch, dass auch Bands aus der Ecke kommen, die eben etwas heftiger unterwegs sind. Hier und heute hat man es zwar nicht im Detail mit einer Band zu tun, sondern, um genau zu sein, mit einem Ein-Mann-Projekt Namens HELLYSH, aber das tut der Sache keinen Abbruch.
Phil (auch Bassist der Band Hellhead) ist der Mann in der Kreativwerkstatt. Sämtliche Tracks und Instrumente sind von ihm selbst eingespielt. Lediglich bei den Vocals bedient sich Phil der Sangeskünste eines Gastsängers.

Hellysh Death Metal aus Wittmund

Hellysh – Death Metal @ YouTube

HELLYSH – BURY HALF LIFE (Offical Lyric Video)

HELLYSH schustern also gerade das Debüt-Album, welches dieses Jahr natürlich noch das Licht der Welt erblicken soll, zusammen. Und somit freue ich mich, dass ich in den Genuss kommen durfte, die ersten Töne aus dem Langspieler in meine Ohren dröhnen zu lassen. Lupenreiner Death Metal, das sei euch gesagt, den der gute Phil dort produziert. Ein satter Sound, ein feines Gespür für das Songwriting und eine angenehme Wandelbarkeit, die dort dahinter steckt. Gesangstechnisch bedient sich der Multiinstrumentalist, wie bereits erwähnt, einer Gaststimme. Hier werde ich von der ersten Sekunde an das Gefühl nicht los, als würde ich diese kennen und hätte sie schon irgendwann in einem anderen Zusammenhang mal gehört. Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob sich dieses Geheimnis irgendwann einmal lüften lässt.

Chaotische Zustände?

Aber zurück zum Debüt-Album. „Fauda“ ist der arabische Begriff für Chaos, Unordnung, Durcheinander oder auch Planlosigkeit. Somit lässt sich „Fauda“ perfekt zu der aktuellen Situation, in der wir momentan leben, adaptieren. So soll es auch sein, dass „Fauda“ in Kürze das Licht der Welt erblicken soll und sich dieses Gefühl von Unordnung, Durcheinander und Chaos über die Grenzen Ostfrieslands hinaus verbreiten soll. Die Thematik der Unordnung hält aber nur der Prüfung stand, dass es eben lediglich inhaltlich um derart Themen geht. Musikalisch ist „Fauda“ gut durchdacht, ohne in der Einsilbigkeit (welche dem Genre ja gerne mal vorgeworfen wird) zu verharren.

Der Anfang ist gemacht… warten wir nun also auf das Produkt. Wer Bock auf eine ordentliche Portion Death Metal hat, der mit frischem Wind unter den Flügeln daherkommt, der ist quasi aufgefordert hier die Lauscher aufzusperren! Es wird niemand bereuen. Schreibt euch also auf jeden Fall schon einmal den 30. April fett in euren Kalender. Das ist der Startschuss ins Chaos, in die Unordnung, das Durcheinander und die Planlosigkeit.

HELLYSH – FAUDA oder in einem Wort: das Debütalbum

Hellysh Death Metal aus Wittmund
HELLYSH – FAUDA

Infos zu „Fauda“
VÖ: 30.04.2021 (Digital)

01. Intro [Eli]
02. Cursed Earth
03. Crossfire
04. Collapse
05. Public Woman No 97
06. Bury Half Life
07. Blackenend Thundermother
08. [a native] Massacre
09. Hang The Bitch On The Cross
10. …Off To War

HELLYSH IS:
Phil – all Instruments

Kontakt:
music@hellysh.de

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