Godskill – Blackened Death Metal

Band: GODSKILL
Genre: BLACKENED DEATH METAL
Herkunft: HEILBRONN – Germany
Homepage: https://www.facebook.com/GodSkill/
Diskographie: II: The Gatherer Of Fear And Blood (VÖ: 09.11.2018), I: The Fourthcoming (VÖ: 04.11.2016), History Of Blessed Killings – EP (VÖ: 2013)

Manchen Empfehlungen geht man ja gerne nach. So erreichte mich die Bitte aus der Community, mir mal die Band GODSKILL zu geben. Da sagt man ja nicht nein. Also gesagt, getan – kurz die Hardfacts gecheckt, Hörproben rausgesucht und unweigerlich festgestellt, dass dieses schwarz angestrichene Todesblei meinem Gusto entspricht.

GODSKILL aus Heilbronn
GODSKILL aus Heilbronn

Aber wer sind GODSKILL überhaupt? GODSKILL kommen aus dem schönen Heilbronn und existieren seit 2011. Im Gepäck hat das Quartett um Frontmann und Brüllwürfel Carsten, der 2014 zur Band stieß, zwei Langspieler, I: The Forthcoming (VÖ über Bret Hard Records) aus 2016 und II: The Gatherer Of Fear And Blood (VÖ über MDD Records) aus 2018, sowie eine EP „History Of Blessed Killings“ welche 2013 das Licht der Welt erblickte.
Neben Fronter Carsten zeigen sich für die Saitenarbeit Uwe (Bass) und Timo (Guitars) verantwortlich. Timo unterstützt zudem noch die Mainvocals mit seiner Sangesstimme. Hinter den Kesseln nimmt Bernie seinen Platz bei Godskill ein.

Wo müssen wir lang?

Musikalisch sind GODSKILL, wie eingangs schon erwähnt, im Death Metal, mit einer leichten Note Black Metal, unterwegs. Wobei ich hier gleich anmerken darf, dass auf dem Full-Length II: The Gatherer Of Fear And Blood“ der Death Metal-Anteil um Längen überwiegt. Und ich denke, dass sich GODSKILL hier auch am wohlsten fühlen. Keine großen Ausschweifungen in andere Genres und Subgenres. Straight das eigene Ziel vor Augen, den Weg beschreitend, sich nicht verbiegend und immer vorwärts. Das steht der Truppe gut zu Gesicht. Man merkt den Alben – welche ihr auf Spotify bspw finden könnt – dass das schon alles Hand und Fuß hat.

Quantenphysik mit Abschluss wird nicht benötigt

Die Songstrukturen sind so arrangiert, dass man für meinen Geschmack die Geschwindigkeiten zum richtigen Zeitpunkt erhöht und diese auch punktuell genau dort wieder drosselt, um den Songs weitere Möglichkeiten und Raum, so zum Beispiel auch mal fein groovend, zur Entfaltung zu geben. Das ist ein bisschen wie ein Panzer, der dir im dritten Gang langsam über die Visage gleitet, um dann quasi aus dem Stand eine 40%-Steigung im Gelände zu überwinden. Das ist die eine Seite von GODSKILL.

Wer aber denkt, man bekommt hier nur aufs Maul – also natürlich metaphorisch gesprochen – der darf sich als getäuscht betrachten. Denn auch feine Melodiebögen zieren das Gesamtwerk GODSKILL. Machen wir uns also nichts vor. Hier bekommt jeder was ab, der auf extremen Metal steht.
Und nicht das man mich jetzt falsch versteht… das ist hier kein gefrickel, oder sonstiger technisch hochauflösendes Zeugs; es ist eingängig, man braucht keinen Doktor in Quantenphysik um GODSKILL zu verstehen… nein. Einfach nein. Somit hätten wir dann auch die andere Seite betrachtet.

Sicherlich wird auch hier das Rad nicht neu erfunden. Wie auch, schließlich wurde jeder Akkord schon mindestens 3943 mal (und darüber hinaus) gespielt. Allerdings hört man die Spielfreude raus. Der Enthusiasmus der sich hinter den Songs verbirgt. Man merkt, dass die Jungs Bock haben auf das, was sie dort machen. Frisch, motiviert und inspiriert.

Da GODSKILL auch vorher schon live sehr aktiv waren, wird es unter Garantie auch Post-Corona wieder die eine oder andere Bühne geben, auf der wir uns die Heilbronner Truppe mal anhören und ansehen können. Wann das allerdings sein wird… who knows. Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall bei nem Gig in meiner Nähe dabei.

Wo findet ihr GODSKILL überall?
Spotify
Facebook

YouTube
Soundcloud

Einen kleinen Vorgeschmack auf das Beschriebene findet ihr hier:

Kontakt:
godskill-metal@web.de

Absatz für den Verfasser:
Während meiner Schreiberei ist mir im Zuge der Recherche eine Facebook-Meldung von Godskill über den Weg gelaufen. Das Quartett hat Zuwachs an der Saitenfraktion erhalten und das Line-Up wird nunmehr seit dem 04. Juli durch Jan (ehem. Acromonia, Godless Crusade and Virocracy) erweitert.
Somit kann ich den Beitrag jetzt auch guten Gewissens als ersten Eindruck für euch abschließen, ohne Gefahr laufen zu müssen, was elementares vergessen zu haben.

Zu allen Stahlharten Bands

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